Geschichte

Das Pfadihaus war ursprünglich im Besitz des Klosters Einsiedeln. Das Haus konnte schon etliche Jahre von der Pfadiabteilung benutzt werden. Man hat immer wieder neben dem normalen Hockbetrieb, Sanierungsarbeiten vorgenommen. Diese wurden zum grössten Teil von aktiven Pfadis oder Rover in Fronarbeit ausgeführt. Man hat jedoch nie ein Konzept erstellt, um abzuwägen, welche Arbeiten sind sofort notwendig und wo können die Sanierungsarbeiten aufgeschoben werden. Pfadihus-Pfaeffikon-Aufnahme-1910-450Teilweise fehlte auch das nötige Geld. Die Tatsache, dass das Haus nicht im Eigentum der Pfadi war, hemmte davor die Umbauarbeiten durch Fremdhandwerker erstellen zu lassen, um so kostenintensive Sanierungsarbeiten zu umgehen. Das Dach wurde in den 80-iger Jahren durch Rover neu gedeckt. Im Jahr 2008 konnte eine Occasionsküche kostenlos erworben und durch aktive Pfadis am bestehenden Ort demontiert werden. Anschliessend wurden die Möbel angepasst und im Pfadihaus neu eingebaut. Im Jahr 1998 hat man dann eine Stiftung gegründet. Diese hat sich mit der Übernahme vom bestehenden Pfadihaus beschäftigt. Sie hat die entsprechenden Abklärungen mit dem Grundeigentümer getroffen. Erwerb der Liegenschaft

Seit etlichen Jahren wurde versucht die Liegenschaft vom Kloster Einsiedeln zu erwerben, was jedoch zum damaligen Zeitpunkt nicht möglich war. Wir hatten das Recht das Haus für Pfadi- Zwecke zu benutzen.
Am 13. Januar 2009 konnte nun nach jahrelangen Verhandlungen die Liegenschaft von der eigens gegründeten Genossenschaft Pfadihus Pfäffikon, vom Kloster Einsiedeln erworben werden. Die hartnäckigen Besprechungen und der enorme Zeitaufwand der Verantwortlichen haben sich gelohnt.

Momentane Nutzung


Das Haus wird von den Pfadis aktiv betrieben. Die unbeheizten Räumlichkeiten werden für Hockvorbereitungen oder für den eigentlichen Hockbetrieb genutzt. Ein kleines Team von Pfapfadi-jubilaeum-450diangehörigen hat sich dem Haus angenommen. Sie führen die nötigsten Unterhaltsarbeiten aus und sind die Ansprechsperson zwischen der Pfadihausgenossenschaft und der Pfadiabteilung.

Mit viel Elan und Fleiss wurde das Haus aufgeräumt und entrümpelt. In Zusammenarbeit mit der Genossenschaft werden die Arbeiten gemeinsam besprochen und geplant. Die Ausführung der Arbeiten wird danach von fachkundigen Mitgliedern kontrolliert und unterstützt.

Im Rahmen des 75- jährigen Jubiläums wurde ein Tag der offenen Tür veranstaltet. Erstmals hatte die Bevölkerung die Möglichkeit das neu erstandene Haus zu besichtigen. Nach einem Apero wurden die Interessierten in zwei Gruppen aufgeteilt. Auf einem Rundgang konnten die Räumlichkeiten besichtigt werden. Das Angebot wurde reichlich genutzt. Die Gästeschar setzte sich sowohl aus Vertretern unterschiedlichster Institutionen, welche namhafte Beiträge zur Erstehung des Gebäudes geleistet hatten, als auch aus Mitgliedern der Genossenschaft und Leitern zusammen.

Auch Abklärungen für einen Neubau wurden getroffen. Man hat sich dann entschlossen ein entsprechendes Projekt erstellen zu lassen. Im Februar 1999 erhielten wir dann von Josef Berg ein fertiges Neubauprojekt. Dieses wäre am gleichen Standort wie das bestehende Pfadihaus gebaut worden. Durch den finanziellen Aufwand wäre eine Vermietung der Räumlichkeiten an Interessierte unumgänglich gewesen. Durch die Vermietungen an Dritte wäre ein ungezwungener Hockbetrieb erschwert worden. Auch die Zusicherung für einen Erwerb des Landes und des Hauses waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorhanden.